Wie schon seit Jahrzehnten stellte auch in diesem Jahr die örtliche Feuerwehr den Maibaum auf, was heuer aufgrund der Tatsache, dass der 1. Mai auf einen Samstag fällt, bereits frühzeitig am vergangenen Samstag, den 25.04.10 stattfand.

Der Ablauf einer Maibaumaufstellung umfasst jedoch mehr als „nur“ die Aufstellung und soll nachfolgend exemplarisch am Ablauf dieses Jahres dargestellt werden:
Bereits einige Tage vor Aufstellung wurde das gesammelte Daas durch die Jugendfeuerwehr geschnitten und die Kränze, wie schon seit Jahren, durch den Feuerwehraktiven Simon Frey gebunden.
Der Maibaum selber, welcher im jährlichen Wechsel von der Gemeinde, Kirche und (wie in diesem Jahr) von den Fürstlichen Oettingen-Wallerstein’sche Wäldern gestiftet wird, wurde am Tag der Aufstellung in aller Früh vor dem Kirchplatz hergerichtet, wofür sich schon seit Jahren der Feuerwehrkamerad Michael Fendt verantwortlich zeigt. In diesem Jahr hat er sich ein neues Motiv überlegt, welches den heiligen Florian als Schutzpatron der Feuerwehrleute darstellt. Nach dem Schnitzen der Motive und Schmücken des Maibaums, was die Jugendfeuerwehr unter Leitung des 2. Kommandanten Andreas Faith übernahm, wurde der Baum durch einen Autokran der Firma Aumann mit dem Feuerwehrmann Peter Greiner als Fahrer in seine Position gebracht. Durch den 1. Vorstand Karl Miller ist anschließend bereits der Humus zum Anpflanzen am Fuß des Maibaums geliefert worden, was wiederum vom Gartenbaubetrieb Simon Frey übernommen wurde. Gegen 18:00 Uhr war der Maibaum fertig erstellt und zeigt sich stolz im ganzen Zusamtal.

Im Anschluss daran trafen sich die an der Maibaumaufstellung beteiligten Feuerwehraktiven zu einer verdienten Brotzeit beim „JOVI“ und konnten zu Recht stolz auf ihr gelungenes Werk sein.

Unsere beiden Bilder zeigen die Schnitzer des neuen Motivs um den Künstler und Initiator Michael Fendt (links) zusammen mit Florian Liebhaber und Bernd Nodes sowie das fertige Kunstwerk nach Aufstellen des Maibaumes.

Text: Edwin Räder