Mit Spenden örtlicher Unternehmen konnte Investition getätigt werden

Eine rein aus Spendenmitteln beschaffte Wärmebildkamera konnte die Führung der örtlichen Feuerwehr bei der Mitgliederversammlung an den 1. Bürgermeister der Marktgemeinde, Anton Birle übergeben, welcher diese anschließend wieder der Feuerwehr für ihre Einsätze „zurück reichte“ (siehe Bild). Diese Investition war schon seit längerer Zeit ein Wunsch der Wehr und konnte nunmehr unter Initiative primär des 2. Kommandanten Andreas Faith verwirklicht werden, welcher diverse Firmen im Ortsbereich zu entsprechenden Spenden gewinnen konnte. Erfreulich für die Marktgemeinde ist, dass zusammen mit den öffentlichen Zuschüssen diese Anschaffung dem Markt kein Geld kostete, aber die Schlagkraft der Feuerwehr deutlich verbessert wurde.
Das rd. € 8.500,00 teure Gerät dient neben der Ortung von Brand- und Glutnestern vor allem dem schnellen Auffinden von Personen in verqualmten, dunklen Räumen oder bei der Vermisstensuche. Gerade im Ersteinsatz können so wertvolle Sekunden gespart werden, die über die Gesundheit oder das Leben von Menschen entscheidend sein können. 1. Kommandant Hansjörg Micheler führte aus, dass die Anschaffung eines solchen Gerätes seit längerer Zeit diskutiert wurde, jedoch angesichts der hohen Investitionen der Marktgemeinde in den letzten Jahren u.a. in ein neues Löschfahrzeug LF 20/16 aktuell als nicht finanzierbar erschien. Um trotzdem dieses lebensrettende Gerät anschaffen zu können, hat sich der stellvertretende Kommandant Andreas Faith bereit erklärt, deswegen eine Spendenaktion zu starten, die von zahlreichen ortsansässigen Betrieben honoriert wurde. Micheler dankte seinem Stellvertreter für sein Engagement und vor allem den Spendern für deren finanzielle Unterstützung des Projektes.
Rechtzeitig vor der diesjährigen Mitgliederversammlung konnte somit ein Gerät des Typs Dräger UCF 7000 mit Zubehör gekauft werden, nachdem man im Vorfeld sich diverse weitere Geräte vorführen ließ. Dieses wichtige Einsatzmittel steht nunmehr für Einsätze der Stützpunktwehr zur Verfügung und kann auch für überörtliche Aufgaben im Rahmen der Einsatzpläne durch die integrierte Leitstelle Donau-Iller angefordert werden. 1. Bürgermeister Anton Birle bedankte sich bei allen Spendern und den Kommandanten der örtlichen Wehr, welche mitgeholfen haben, Ziemetshausen mit ihrer Bevölkerung und ihren Einrichtungen noch sicherer zu machen. Dass mit einer derartigen Initiative auch noch die gemeindlichen Finanzen entlastet wurden, freute den Bürgermeister umso mehr, weshalb solche Aktionen in Zeiten knapper kommunaler Kassen beispielgebend sind.
Bild / Text: Räder

  • Unser Bild zeigt die Übergabe der Wärmebildkamera an die Feuerwehr von links nach rechts: 1. Kommandant Hansjörg Micheler, 2. Kommandant Andreas Faith, 1. Bürgermeister Anton Birle, 1. Vorstand Karl Miller.