Auf großer Reise befanden sich 51 Teilnehmer der örtlichen Wehr, als sie unter Federführung des Reiseleiters Edwin Räder zu einem 2-tägigen Vereinsauflug mit dem Motto „vom Bier zum Weinland“ in das Frankenland aufgebrochen sind. Erstes Ziel der Reise war dabei der Besuch der Wolfshöher Privatbrauerei in Neukirchen am Sand (bei Nürnberg), bei welcher der Feuerwehraktive Josef Micheler als Braumeister tätig ist. Nach einer kräftigen und guten Brotzeit, die vom Ehrenmitglied Karl Bosch zubereitet wurde, wurde den Teilnehmern durch Josef Micheler die Herstellung des Biers sehr ausführlich erklärt. Eine Bierprobe konnte dabei nicht fehlen und zeigte von hoher Braukunst im Nürnberger Land.

Im Anschluss daran fuhr die Reisegruppe nach Vestenbergsgreuth und konnte sich dort nach dem Mittagessen auf einer Sommerrodelbahn und wunderschönem Wetter vergnügen.

Gut gestärkt fuhren die Feuerwehrler anschließend zu einem Kurzaufenthalt nach WertheimVillage, um dem dortigen imposanten Einkaufszentrum einen Kurzbesuch zu widmen. Dabei wurde auch eine Kaffeepause mit Kuchen und Gebäck der Bäckerei Bosch eingelegt.

Zum Abschluss des Abends fuhr man nach Marktheidenfeld, um dort zu übernachten und im Hotel Anker nach dem Abendessen eine Weinprobe zu genießen. Dabei wurde den Feuerwehraktiven mehrere Sorten fränkischem Wein zur Verkostung präsentiert, wobei der Inhaber der Weinkellerei mit fachkundigen Informationen auf einer sehr angenehmen Art und Weise den Teilnehmern viel Wissenswertes um den Wein vermittelte. Umrahmt wurde dieser schöne Abend durch musikalische Darbietungen der Feuerwehrkameraden Rudolf Schmuderer und Herbert Müller.

Am 2. Tag der Reise teilte sich die Reisegruppe in zwei Gruppen auf; die eine „jüngere“ Gruppe fuhr zum Freizeitland Geiselwind und konnte dort den ganzen Tag nicht nur die Fahrgeschäfte nutzen, sondern auch Shows und den Tierpark ansehen.

Die weitere Reisegruppe stieg vorher in Würzburg aus und erhielt eine fachkundige Führung in der Residenz. Nach einer zur freien Verfügung ermöglichten Erkundung der Innenstadt von Würzburg wanderte die Reisegruppe gemeinsam vom Ufer des Mains auf die Festung Marienberg und konnte dort bei schönsten Wetter einen unvergesslichen Blick auf Würzburg und deren Weinberge genießen.

Die Reise mit dem Busfahrer Mario Jergon von der Firma Miehle aus Dinkelscherben, welcher die Reisegruppe gut chauffierte und mit seiner humorvollen Art und Weise die Reise auflockerte, wurde auf der Rückfahrt noch mit einer mitgebrachten Brotzeit an einem Rastplatz unterbrochen und endete mit gut gelaunten Reiseteilnehmern gegen spät Abend in Ziemetshausen.

Der 1. Vorstand der Feuerwehr, Karl Miller bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern, besonders aber bei Reiseleiter Edwin Räder für die hervorragende Organisation der Reise, welche sicherlich bleibende Eindrücke von einem schönen Teil der bayerischen Heimat hinterlassen hat.

Text: Edwin Räder

  • Unser Bild zeigt die Reiseteilnehmer der Feuerwehr während des Ausflugs in das Frankenland.