Ihr Können und ihre Leistungsbereitschaft stellte die Feuerwehr Ziemetshausen an der alle drei Jahre stattfindenden Inspektion unter Beweis. Überprüft wurde durch die Inspektoren KBI Wolfgang Härtl, KBM Martin Mayer, KBM Franz Durm und KBM Elmar Müller das Feuerwehrgerätehaus, die persönliche Schutzausrüstung, Fahrzeugunterhalt- u. Pflege, Gerätschaften sowie der Ausbildungsstand der ganzen Feuerwehr.

Für die Instandhaltung des Feuerwehrhauses und der Pflege der Gerätschaften sowie der Schlauchpflege, die zusätzlich für alle Ortsteile in Ziemetshausen übernommen wird, gab es uneingeschränkt Bestnoten. Anregungen gab es lediglich im Bezug auf die Stückzahlen der Atemschutzträger. Bei momentan zwölf Atemschutzgeräten und 23 Geräteträgern, sagte KBI Härtl, sollten mindestens doppelt soviele Atemschutzgeräteträger vorhanden sein. Im Herbst findet die nächste Atemschutzausbildung statt, um diese Quote zu verbessern. Weiterhin sollten mehr Bewegungsfahrten durchgeführt werden.

Anschließend meldete Kommandant Hansjörg Micheler vor dem Feuerwehrgerätehaus den anwesenden Inspektoren die stolze Zahl von 53 Feuerwehrmänner und -frauen inkl. Jugendliche, wovon zwei Gruppen im Löscheinsatz und eine Gruppe in Technischer Hilfeleistung gebildet wurden und diese in routinierter Weise als Schulübungen und ohne große Beanstandungen vortrugen. Auch die Jugendlichen bewiesen beim Vorführen von Stiche und Knoten ihr Können.

Einsatzübung unter realistischen Bedingungen

Höhepunkt der Inspektion war die unter realistischen Bedingungen inszenierte Einsatzübung am Kindergarten Ziemetshausen. Vorgegeben war anfangs nur eine Rauchentwicklung am Kindergarten, für dessen Einsatz nur ein Fahrzeug angefordert wurde. Vor Ort war jedoch als zusätzliche Aufgabe ein Verkehrsunfall zu bewältigen, weshalb sämtliche Fahrzeuge der Wehr sowie alle Feuerwehrkameraden zum Einsatz kamen. Wolfgang Härtl sagte: „Wir wollten simulieren, dass auch die gleichzeitige Bewältigung eines Brandeinsatzes sowie eines Verkehrsunfalls möglich ist“. Die Einsatzleitung, mit 8 Personen besetzt, arbeitete dabei mustergültig. Aber auch alle Gruppen, sowohl am Brandeinsatz, als auch bei der Technischen Hilfeleistung, haben vorbildlich gearbeitet.
Dank galt dabei auch Kollegen der Feuerwehr Thannhausen, welche die Zusatzaufgabe „Verkehrsunfall“ entsprechend vorbereiteten.

Abschließend wurde der Feuerwehr Ziemetshausen durch den Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl eine mustergültig bestandene Inspektion bestätigt.

Kommandant Hansjörg Micheler lobte die ganze Mannschaft für den unermüdlichen Übungseinsatz auf Inspektion und Leistungsprüfungen. In den letzten Monaten waren einige schwere Einsätze zu bewältigen, und trotzdem war immer Verlass auf einen stattlichen Übungsbesuch der Kameradinnen und Kameraden.

1. Bürgermeister Anton Birle betonte die hervorragende und wichtige Arbeit der Gerätewarte und den Schlauchwarten, den guten Ausbildungsstand der ganzen Feuerwehr; die Gemeinde könne stolz sein auf seine Wehren. Die Feuerwehr Ziemetshausen stellte dabei ein weiteres Mal unter Beweis, dass die Bürger bei dieser Wehr beruhigt schlafen können.