Anlässlich der Hochzeit ihres Feuerwehrkameraden Josef Micheler mit seiner Braut Margit Stöckle aus Grünenbaindt / Dinkelscherben rückte die Feuerwehr zu einem ganz besonderen Einsatz „aus“.
Nach der kirchlichen Hochzeit in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, die von der Musikvereinigung Dinkelscherben, bei welcher die Braut als Trompeterin aktiv tätig ist, festlich umrahmt wurde, musste das neu vermählte Brautpaar traditionell gemeinsam einen Saugschlauch (gefüllt mit etwas Wasser!) öffnen.
Danach wurden von den Feuerwehrkameraden mit Druckluft gefüllte C-Saugschläuche in Spiral-form aufgestellt, welche von einer Vielzahl an Feuerwehrkameraden gehalten wurden. Diese in strahlendem gelb leuchtenden Schläuche mussten durch die Brautläute durchschritten werden, was in Verbindung mit dem Spalierstehen von Freunden der „Alm“ mittels roter Rosen einen wunderschönen Gesamteindruck hinterließ.
Der Höhepunkt des Einsatzes war jedoch der darauf folgende Akt, als nach einer Laudatio an den langjährigen Feuerwehrkameraden Josef Micheler, die Feuerwehrleiter der Nachbarwehr aus Thannhausen auf das Brautpaar wartete. Dank deren kameradschaftlichen Hilfe war es möglich, dass dem Brautpaar und primär der nach Ziemetshausen „zugezogenen“ Braut bei einer einmaligen Fahrt auf ca. 30 Meter Höhe ihr neuer Wohnort und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (u.a. das Feuerwehrhaus, in welchem jeweils am 1. Freitag eines Monats die Übungen des Bräutigams stattfinden!!) gezeigt werden konnten.
Dieses Event war dabei von dem „Organisationsteam“ der Feuerwehr so geheim gehalten worden, dass selbst der Bruder des Bräutigams, Hansjörg Micheler, immerhin 1. Kommandant der örtlichen Wehr, davon nichts wusste.
Während die Brautleute in luftigen Höhen „entschwanden“, umrahmte die Musikvereinigung Dinkelscherben diese Einlage, zu welcher auch noch ein von Freunden organisierter Sektempfang vor dem Pfarrheim gehörte. Letztendlich war diese Aktion nach einer schön gestalteten kirchlichen Hochzeit ein gelungener Abschluss der örtlichen Feierlichkeiten.
Im Anschluss daran wurde die Hochzeit im „Hochzeitssaal“ des Brauhauses Ursberg unter Teilnahme einer Vielzahl an Feuerwehrkameraden fortgesetzt und wird dem Brautpaar sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben.

  • Das Brautpaar beim Durchschreiten der mit Luft gefüllten C-Schläuche.
  • Die Brautläute im Korb der Drehleiter zusammen mit Feuerwehrkameraden und der erst vor Kurzem renovierten Fahne.